Deutschlandfunk
Podcasting - Radio zum Mitnehmen

Diese Webseite ist eine Referenz an den Deutschlandfunk und seine gute Wissenschaftsredaktion. Werktag für Werktag (Forschung aktuell) sowie jeden Samstag (Computer und Kommunikation)und Sonntag (Wissenschaft im Brennpunkt) bringen sie das Neueste aus der Forschung - und bewahren den naturwissenschaftlich interessierten Menschen so vor dem Verblöden.

Sendung: Wissenschaft im Brennpunkt

Der Deutschlandfunk stellt für die rein private Nutzung eine Reihe von RSS-Feeds zur Verfügung, die man mit speziellen Programmen (Anleitung hier) auslesen kann, um sie sich herunterzuladen. Will, kann oder darf man sich keines dieser Programme installieren, dann kann man diese von mir (Ingo Schendel) entwickelte Website benutzen: Sie übersetzt einen ausgewählten RSS-Feed zu einer meiner Lieblingssendungen im DLF mit PHP und einem XML-Parser in HTML und stellt so eine Möglichkeit zum einfachen Download zur Verfügung.

Darstellungsfehler.

Leider sind im RSS-Feed des DLF gelegentlich ein paar Darstellungsfehler eingebaut. Diese Fehler gehen also nicht auf das Konto meines Parsers, sondern sind "Teil des Service" des Deutschlandfunks.

LSD in der Naturwissenschaft - Bewusstseinserweiternde Literatur

Die beiden BĂŒcher "Das Licht"  von T. C. Boyle und "VerĂ€ndere Dein Bewusstsein" von Michael Pollan. (Ralf Krauter)Psychedelischer Horrortrip oder spirituelle Reise? In den 1960er-Jahren boomte der Konsum von LSD. Auch Wissenschaftler experimentierten im Selbstversuch mit psychedelischen Substanzen, um neue Welten zu entdecken - mit oft zweifelhaften Ergebnissen.

Mit Ralf Krauter, Michael Lange und Dagmar Röhrlich
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 19.01.2038 04:14
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Mathematiker Thomas Hales - Die Kunst, Orangen zu stapeln

Ein Stapel Orangen (picture-alliance / dpa / Mika Schmidt)Stell dir vor, du findest einen lange gesuchten Beweis - und keiner versteht ihn. Zuletzt sah sich der Mathematiker Thomas Hales in dieser misslichen Lage und ohne die Hilfe eines Algorithmus hĂ€tte die Sache wohl kein glĂŒckliches Ende genommen.

Von Thomas Reintjes
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 19.01.2038 04:14
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"One Health"-Bewegung - Mensch, Katze, Hund:

ĂŒber artverwandte Medizin

Ein Hund wird in der Klinik fĂŒr Kleintiere auf eine Computertomographie vorbereitet.  (imago/epd-bild/Rolf K. Wegst)Krebskranke Hunde bekommen Chemotherapie oder Herzschrittmacher, Katzen werden Implantate oder kĂŒnstliche Harnleiter eingesetzt. Zu viel Aufwand fĂŒr ein Tier? Im Gegenteil: Tier- und Humanmedizin können viel voneinander lernen, im besten Falle profitiert die eine Disziplin von der anderen.

Von Martina Keller
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
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Darstellung von Elementen - Wasserstoff in alternativen Periodensystemen

Der Tankdeckel eines wasserstoffbetriebenen Autos.  (imago / Florian Schuh)Das Periodensystem der Elemente, so wie wir es kennen, ist schon seit einiger Zeit etabliert. Doch es gibt auch etliche alternative Darstellungen. In einigen steht Wasserstoff in der Mitte ganz oben: Ob er, so wie gewohnt, in der ersten Hauptgruppe ĂŒberhaupt richtig steht, wird derzeit diskutiert.

Von Volker Mrasek
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
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Im Schatten der Konkurrenz - Der Periodensystem-Pionier Lothar Meyer

Das Periodensystem der Elemente ist an einer Hörsaalwand in der UniversitĂ€t Potsdam angebracht. (dpa / picture alliance / Volkmar Heinz/)Das Periodensystem ist zum Teil auch eine deutsche Erfindung: Der gebĂŒrtige Niedersachse Lothar Meyer entwickelte sogar noch vor seinem russischen Kollegen Dmitri Mendelejew eine tabellarische Anordnung der Elemente. Doch mittlerweile ist er trotz seiner Verdienste in Vergessenheit geraten.

Von Volker Mrasek
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
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150 Jahre Periodensystem - Die Ordnung der Elemente

Das Periodensystem der Elemente (Ralf Hirschberger/dpa)Fast jeder kennt die Karte oder das Poster aus der Schulzeit: Bunte Quadrate mit BuchstabenkĂŒrzel wie Mg, As, Cl, Na oder Fe, durchnummeriert und aufgeteilt in 7 Zeilen und 18 Spalten. PSE, das Periodensystem der Elemente, wird in diesem Jahr 150 Jahre alt.

Am Mikrofon: Uli Blumenthal
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
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Superschwere Elemente - Flerovium auf dem Weg zur Insel der Stabilit

Ă€t

Ein Linearbeschleuniger erstreckt sich ĂŒber die LĂ€nge einer Halle. (dpa / Alexander Heinl)Superschwere Elemente kommen in der Natur nicht vor. Im DarmstĂ€dter Institut GSI Helmholtzzentrum fĂŒr Schwerionenforschung wurden einige erstmals kĂŒnstlich hergestellt. Das Problem: Sie existieren zum Teil nur Sekundenbruchteile. FĂŒr eine lĂ€ngere Lebensdauer fehlen aber nur noch ein paar ungeladene Kernbausteine.

Von Arndt Reuning
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 19.01.2038 04:14
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Netzausbau 5G-Mobilfunk - Global vernetzt und offen f

ĂŒr Angriffe

Ein Mann hĂ€lt am 20.08.2014 in NeumĂŒnster (Schleswig-Holstein) seine Hand vor einen Verteilerpunkt, in dem zahlreiche Glasfaserkabel unter anderem zur Übertragung von Hochgeschwindigkeitsinternet zusammenlaufen. (dpa / Daniel Reinhardt)Die Diskussionen sind aufgeregt: Sind die Produkte chinesischer Hersteller in den Mobilfunknetzen westlicher LĂ€nder ein Einfallstor fĂŒr Spionage- und sogar Sabotage-Software? Die Faktenlage ist dĂŒnn, doch die Spekulationen wuchern.

Von Manfred Kloiber und Peter Welchering
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 19.01.2038 04:14
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Nach Higgs und Superbeschleuniger - Die Teilchenphysik in der Sinnkrise

Die Illustration zeigt den Zerfall eines fiktiven Higgs-Boson. Dem Nachweis des lange gesuchten Higgs-Teilchen sind Physiker des weltgrĂ¶ĂŸten Teilchenbeschleunigers LHC einen wichtigen Schritt nĂ€hergekommen. Das mögliche «Versteck» des Elementarteilchens sei weiter eingeschrĂ€nkt worden, berichteten Forscher der beiden großen Detektoren ATLAS und CMS am Dienstag beim EuropĂ€ischen Teilchenforschungszentrum Cern nahe Genf. (picture alliance / Cern)2012 erlebte die Teilchenphysik einen ihrer grĂ¶ĂŸten Triumphe: Die Entdeckung des Higgs-Teilchen mittels Superbeschleuniger. Doch die Euphorie verflog rasch. Die Hoffnung, weitere unbekannte Teilchen zu finden, wurde enttĂ€uscht. Soll es nun weitergehen wie bisher - oder ist ein Umdenken notwendig?

Von Frank GrotelĂŒschen
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 26.08.2019 17:30
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Dual Use - Wenn Forschung zur Gefahr wird

FĂŒnf Tiefseedrohnen (Fraunhofer IOSB)Mit komplexen Algorithmen, kĂŒnstlicher Intelligenz und Big-Data-Analysen lassen sich selbstfahrende Autos entwickeln, aber auch bewaffnete Drohnen. Wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt ist ein zweischneidiges Schwert. LĂ€sst sich dieser Fortschritt ethisch gestalten?

Am Mikrofon: Michael Böddeker
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 19.08.2019 17:30
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Radioaktiv belastete Wildschweine - Problem Sau

Ein Wildschwein im Wald in Schleswig-Holstein (picture alliance/dpa/Foto: Gerken & Ernst)So manche Sau in Bayern, Baden-WĂŒrttemberg oder ThĂŒringen ist noch immer verstrahlt - und das mehr als 30 Jahre nach Tschernobyl. Die Bayerischen Behörden sagen: Belastetes Fleisch kommt nicht in den Verzehr. Doch ein pensionierter Strahlenschutzbeauftragter der Bundeswehr ist sich da nicht sicher.

Von Karl Urban
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 12.08.2019 17:30
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Bezahlbare Medizin aus Indien - Geld oder Leben?

Im Wartesaal sind mehrere Patienten sitzend, stehend oder mit Prothese gehend zu sehen (Christian Nusch)Lebenswichtige Operationen, Prothesen oder Check-ups können sich 80 Prozent der Weltbevölkerung nicht leisten. Die Gesundheitsversorgung muss global also nicht besser, sondern billiger werden. Indische Ärzte, Medizintechniker und Programmierer zeigen, wie Medizin auch fĂŒr Arme bezahlbar wird.

Von Katharina Nickoleit
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 05.08.2019 17:30
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Signifikant oder nicht? - Wenn Studien einem zweiten Blick nicht standhalten

Ein Kind vor einem Computer im Babylab in Genf, in dem die sprachliche Entwicklung von Kindern untersucht wird. (picture alliance / BSIP/AMELIE-BENOIST)Eine groß angelegte Replikationsstudie, in der einhundert Versuche aus der Psychologie erneut durchgefĂŒhrt wurden, konnte nur jedes dritte Ergebnis bestĂ€tigen. Fachleute glauben, eine Replikationskrise der Wissenschaft ausgemacht zu haben. Wo liegen die Ursachen und wie könnten LösungsansĂ€tze aussehen?

Von Arndt Reuning und Anneke Meyer
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 29.07.2019 17:30
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Freund und Fliege -

Über die Superhelden vom Hundehaufen

Eine vom Morgentau ĂŒberzogene Fliege sitzt am auf einer Rapspflanze auf einem Feld. (dpa /Julian Stratenschulte)Niemand mag Fliegen. Sie sind bestenfalls lĂ€stig, schlimmstenfalls gefĂ€hrlich. Doch eine Welt ohne Fliegen? Das wĂŒnscht sich niemand. In manchen Disziplinen sind sie Superhelden. Ohne Fliegen sĂ€he die Welt ziemlich unerfreulich aus, rĂ€umten diese Insekten nicht Kadaver und FĂ€kalien weg. Fliegen und ihre Maden leisten Großes.

Von Joachim Budde
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 22.07.2019 17:30
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Lyrik zwischen Null und Eins - Wer reitet so sp

Ă€t durch Bit und Byte?

Goethe in Digitalien: Eine verpixelte Version des berĂŒhmten PortrĂ€tes des Dichters in der Campagna (picture alliance / dpa)"Die KrĂ€he krummt schöner und freier daher", so lautet der Anfang eines Gedichts. Geschrieben hat es kein Dichter, sondern ein Computer, nachdem er sich durch riesige Lyriksammlungen gearbeitet hatte. Moderne Versionen programmierter Reime tĂ€uschen sogar menschliche Leser und erregen echte GefĂŒhle.

Von Volkart Wildermuth
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 15.07.2019 17:30
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"Mini-Gehirne" aus Stammzellen - Was denkt ein Organoid in der Petrischale?

Stammzellenforschung (Imago)Zu jedem Menschen gehört ein Gehirn als Schaltzentrale. Ein menschlicher Körper ohne Gehirn ist nicht vorstellbar. Umgekehrt gilt das inzwischen nicht mehr. Im Labor zĂŒchten Stammzellenforscher und Neurowissenschaftler immer bessere, kleine Gehirne.

Von Michael Lange
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Hören bis: 10.07.2019 17:30
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Fortpflanzung jenseits der Geschlechter - V

Ă€terin und Mutter

Piktogramm von Mann und Frau gemischt, IntersexualitĂ€t  (dpa / picture alliance / Christian Ohde)Mann und Frau, Samen und Eizelle, nur wenn sie verschmelzen, entsteht neues Leben: ein Naturgesetz, unumstĂ¶ĂŸlich, unverĂ€nderlich? Mitnichten. Japanische Forscher haben kĂŒrzlich VorlĂ€ufer menschlicher Eizellen aus normalen Zellen gezĂŒchtet.

Von Christine Westerhaus
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 09.07.2019 17:30
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Meine Bakterien und ich - Der Mensch als Metaorganismus

Das Profil eines Frauengesichtes ist in der Dunkelheit zu erkennen. GrĂŒne und rote Lichjtpunkte leuchten auf ihrem Gesicht und um ihrem Kopf (imago stock&people)Ein Körper mit seinen Organen, scharf abgegrenzt von der Umwelt, in der er ĂŒberleben muss. So stellt man sich einen Organismus vor. Doch diese Grundannahme ist ĂŒberholt: Organismen pflegen rege Beziehungen zu ganzen Heerscharen von Mikroben. Ohne Mikroben sind auch wir nichts.

Von Martin Hubert
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 08.07.2019 17:30
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Rassendenken Teil 2 - Wei

ße Flecken auf wissenschaftlicher Landkarte

Adolf Friedrich Herzog zu Mecklenburg-Schwerin war der letzte Gouverneur der Kolonie Togo, hier bei einem Besuch 1960. (picture alliance / dpa / Dr. Mummendey)"Menschenrassen" sind wissenschaftlich nicht belegbar. Doch in SchulbĂŒchern, an UniversitĂ€ten, in der Art und Weise, wie Wissen produziert wird, pflanzen sich ĂŒberholte Sichtweisen fort. Dabei mĂŒsste gerade die Wissenschaft AnsĂ€tze liefern, die Reproduktion rassistischen Denkens aktiv zu durchbrechen.

Von AzadĂȘ PeƟmen und Lydia Heller
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 04.07.2019 17:30
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Umgang mit invasiven Arten - Raus aus der Natur!

Ein WaschbĂ€r sitzt im Wildpark Grafenberger Wald in DĂŒsseldorf auf einem Baum. (dpa / picture alliance / Horst Ossinger)Asiatische Körbchenmuscheln, amerikanische WaschbĂ€ren oder indisches Springkraut: Tiere und Pflanzen aus aller Welt sind weit außerhalb ihrer HerkunftslĂ€nder heimisch geworden. Auch bei uns verdrĂ€ngen sie vielerorts einheimische Arten - sehr zum Unmut von Naturfreunden.

Von Michael Lange
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 04.07.2019 14:30
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Rassendenken Teil 1 -

Über die rassistischen Wurzeln von Wissenschaft

Gedenkfeier im Französischen Dom am 29. August 2018: SchĂ€del von Herero und Nama  (picture alliance / AA)„Menschenrassen“ sind eine Erfindung. Doch diese Erkenntnis reicht offensichtlich nicht, um den Rassismus aus der Welt zu schaffen. Eine Mitverantwortung trĂ€gt ausgerechnet die Wissenschaft, auf deren Befunde sich Rassisten bis heute berufen. Welcher historische Hintergrund fĂŒhrte auf diesen Irrweg?

Von Lydia Heller und AzadĂȘ PeƟmen
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 03.07.2019 17:30
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Die Wiederentdeckung - Alte Wirkstoffe gegen neue Resistenzen

Der Entdecker des Penicillins, Alexander Fleming, in seinem Labor, aufgenommen in den 50er Jahren. (imago/United Archives International)Die Entdeckung des Penicillins war ein Wendepunkt fĂŒr die Medizin: Diphterie, Pest, Cholera konnten geheilt werden. Doch der Sieg der Menschen ĂŒber die Bakterien ist nicht von Dauer. Jetzt, da die Wunderwaffe stumpf zu werden droht, erinnert man sich: Kannten wir damals nicht auch andere Heilmittel?

Von Arndt Reuning
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 01.07.2019 17:30
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CRISPR und die Sichelzellen - Ein heikler Gentherapie-Versuch beginnt

Sichelzellen (picture-alliance / dpa / chromorange)Es gibt Menschen, deren Blutkörperchen sich zu Sicheln verformen. Sie leiden unvorstellbare Schmerzen und leben nur kurz. In den USA sind es meist Afroamerikaner. Ausgerechnet an ihnen soll jetzt eine der ersten Gentherapien mit der revolutionÀren CRISPR-Schere getestet werden.

Von Thomas Reintjes
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 24.06.2019 17:30
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Auslese - Der Lauf der Zeit

Eine selbst entwickelte Uhr mit halben ZahnrĂ€dern ist am 08.03.2012 in der Werkstatt von Helmuth Schmidt im mecklenburgischen Leppin zu sehen. Der gelernte Mechaniker und Uhrenliebhaber entwickelt und baut die merkwĂŒrdigesten Zeitmesser. Ein Uhrwerk mit halben ZahnrĂ€dern oder eine zehn Zentner schwere, rĂŒckwĂ€rtslaufende Uhr mit einem beweglichen Ziffernblatt entstanden bisher in der kleinen Werkstatt. (dpa / Jens BĂŒttner)Die Natur der Zeit ist bis heute ein Mysterium. Seit Albert Einstein wissen wir zwar, dass Uhren auf einem Berg schneller ticken als im Tal und ihre Zeiger im Inneren eines Schwarzen Loches völlig zum Stillstand kĂ€men. Aber warum vergeht die Zeit ĂŒberhaupt?

Am Mikrofon: Ralf Krauter
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 17.06.2019 17:30
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Folgen des Hitzesommers - B

Àume auf DiÀt

Welche Folgen der Hitzesommer 2018 auf die BĂ€ume im Britzer Wald hat, Forstökologen in Eberswalde bei Berlin (Deutschlandradio / Anja Krieger)In guten Jahren wachsen die Kiefern im Britzer Wald ĂŒber zwei Millimeter im Durchmesser. Doch wenn der Regen lĂ€nger ausbleibt, gehen die BĂ€ume auf DiĂ€t. In diesem Jahr wuchsen sie nicht einmal halb so stark wie sonst, haben Forstökologen jetzt herausgefunden.

Von Anja Krieger
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 10.06.2019 17:40
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Waldumbau 4.0 - Wie macht man den Wald fit f

ĂŒr den Klimawandel?

Ein durch das Orkantief "Emma" im MĂ€rz 2008 geschĂ€digtes WaldstĂŒck im thĂŒringischen Kreis Sonneberg (picture alliance / dpa / Stefan Thomas)Die warme und trockene Witterung des Sommers 2018 und vor allem der fehlende Niederschlag haben gezeigt: der Klimawandel ist fĂŒr die heimischen WĂ€lder kein Zukunftsszenario, er wirkt sich lĂ€ngst auf Kiefer, Fichte und Buche aus. Doch wie muss unser Wald der Zukunft aussehen?

Moderation: Uli Blumenthal
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 10.06.2019 17:30
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Wiederaufbau in Syrien - Warten auf den Frieden

Ein durch Bomben zerstörter Wohnblock in Homs, Syrien im Mai 2014. Soldaten stehen vor der Ruine. BĂ€ume sĂ€umen die Straße (imago/Xinhua)Im achten Jahr tobt der BĂŒrgerkrieg in Syrien. Das Land ist zerstört. Abseits vom Schlachtfeld bereiten syrische Wissenschaftler den Tag vor, an dem der Friede beginnt. Dann hĂ€ngt alles davon ab, wie gut der Wiederaufbau gelingt, und dafĂŒr braucht es durchdachte PlĂ€ne.

Von Anneke Meyer
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 03.06.2019 17:30
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Eine Frage der Werte - Der Streit um die Stickoxide in den St

Ă€dten

Qualmender Auspuff eines Diesel Fahrzeugs Typ T4 (dpa-Zentralbild)Das neue Bundesimmissionsschutzgesetz wĂŒrde die EinfĂŒhrung von Diesel-Fahrverboten erschweren: In StĂ€dten mit einer Stickoxid-Belastung von weniger als 50 Mikrogramm je Kubikmeter Luft dĂŒrften Diesel-Fahrzeuge weiter fahren. Welche Vor- und Nachteile hĂ€tten Fahrverbote?

Moderation: Uli Blumenthal
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 27.05.2019 17:30
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Abl

ösung des Ur-Kilos - Das neue Maß der Massen

Eine exakt ein Kilogramm schwere, hochreine Siliziumkugel liegt am 25.03.2015 in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig (Niedersachsen). (Julian Stratenschulte/dpa)Das Urmaß des Kilogramms in Paris macht zunehmend Probleme. Seine Eigenschaften hĂ€ngen von der Umgebung ab, es scheint im Gewicht zu schwanken. Deshalb will man die Einheit jetzt neu definieren, basierend auf einer Naturkonstante.

Von Frank GrotelĂŒschen
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Hören bis: 20.05.2019 17:30
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30 Jahre Weltklimarat - Pr

Ă€zise Erforschung des Klimawandels

EisbĂ€ren (Ursus maritimus) ziehen ĂŒber das Packeis. (imago / BĂ€semann)Die Auswirkungen des Klimawandels wissenschaftlich und international koordiniert aufzuarbeiten - das ist die Aufgabe des Weltklimarates. Auch soll er Empfehlungen zu Strategien abgeben, mit denen auf die Folgen des Klimawandels reagiert werden kann. Vor 30 Jahren wurde er gegrĂŒndet.

Von Uli Blumenthal
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Hören bis: 13.05.2019 17:30
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Krise der Psychiatrie - Diagnosend

Ă€mmerung

Kopf einer Frau mit digitalen Daten (imago / Nanette Hoogslag)Die Wirklichkeit wird fremd, eine Wahnwelt ĂŒbernimmt: Das spricht fĂŒr eine Schizophrenie, eine "gespaltenen Seele“. Vor ĂŒber 100 Jahren fand der Begriff Eingang in die Psychiatrie. Inzwischen wachsen Zweifel an der Aussagekraft dieser Diagnosen. Experten fordern ein neues wissenschaftliches Fundament.

Von Martin Hubert
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Hören bis: 06.05.2019 17:30
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Cloxit - Der Streit um die richtige Zeit in Europa

Uhrdetail mit Zeiger zwischen 2 und 3 und FĂ€hnchen der EU  (imago stock&people)Im Sommer eine Stunde vor, im Winter eine Stunde zurĂŒck – viele Menschen leiden unter der Zeitumstellung. Bei einer Online-Umfrage der EU sprachen sich mehr als 80 Prozent der Teilnehmer fĂŒr eine Abschaffung dieser Praxis aus. Welche Vor- und Nachteile hĂ€tte das?


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Hören bis: 29.04.2019 16:30
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Auslese - Versprechen und Fallstricke der Gentechnik

Eine Bildmontage: Menschliche DNA auf einem Gesicht. (imago/Science Photo Library)Neue Genscheren wie das CRISPR-Cas-System können das Erbgut von Pflanzen, Tieren und Menschen heute mit chirurgischer PrĂ€zision verĂ€ndern: schnell, einfach und kostengĂŒnstig. Doch wie weit dĂŒrfen wir gehen? Aktuelle SachbĂŒcher gehen den Chancen und Risiken der zweiten Schöpfung im Genlabor auf den Grund.

Am Mikrofon: Ralf Krauter
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 22.04.2019 16:30
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Äthiopien - Gesundheit fĂŒr alle

Kebene Edosa und Filehiwot Ebesa, Health-Extension-Worker in Äthiopien (Deutschlandradio / Volkart Wildermuth)In Äthiopien vollzieht sich eine Revolution: Die Kindersterblichkeit ist um mehr als die HĂ€lfte gesunken, jede Gemeinde hat einen Gesundheitsposten, bei der Tuberkulose stellen die Heilungsraten selbst westliche LĂ€nder in den Schatten. Wie schafft ein armes Land diesen gewaltigen Sprung nach vorn?

Von Volkart Wildermuth
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Hören bis: 15.04.2019 16:30
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Brandschutz - Gef

Ă€hrliche Hochhausfassaden

Der brennende Grenfell-Tower im Juni 2017 (AP)Am 14. Juni 2017 geriet in London der Grenfell Tower in Brand. In Windeseile fraßen sich die Flammen an der Fassade des Hochhauses empor. Die Katastrophe kostete ĂŒber 70 Menschen das Leben und warf Fragen zum Brandschutz auf, die auch heute noch nicht vollstĂ€ndig beantwortet sind.

Von Arndt Reuning und Piotr Heller
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Hören bis: 08.04.2019 16:30
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Wissenschaft und Lobbyinteressen - Jede Menge Kohle

Blick auf die dampfenden KĂŒhltĂŒrme des Braunkohlekraftwerkes JĂ€nschwalde der Lausitz Energie Bergbau AG. (dpa/Patrick Pleul)Wissenschaftliche Studien könnten eine Antwort liefern auf die Frage, wie der deutsche Kohleausstieg schnell und kostengĂŒnstig gelingen kann. TatsĂ€chlich aber sind sie im Streit zwischen Kohlekraftwerksbetreibern und KlimaschĂŒtzern fĂŒr beide Seiten die schĂ€rfste Waffe. Wie frei ist die Forschung, wenn es um MilliardenbetrĂ€ge geht?

Von Andrea Rehmsmeier
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Hören bis: 01.04.2019 16:30
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Spiel mit der Bombe - Der Albtraum vom beherrschbaren Atomkrieg

(picture alliance / dpa)Seit Hiroshima und Nagasaki hat niemand mehr gewagt, Atombomben einzusetzen. Und doch war da immer der Wunsch mancher Strategen, atomare Sprengköpfe beherrschbar zu machen, fĂŒr eine glaubwĂŒrdigere Abschreckung. Eine Idee, die in der aktuellen geopolitischen Lage Aussicht auf Erfolg hat.

Von Dagmar Röhrlich
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Hören bis: 14.01.2020 15:30
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Über Krebs und Hoffnung - Der Fall Methadon

Das MRT-Bild des Gehirntumors (heller Fleck)  (picture-alliance / dpa / Rolf Vennenbernd)Seit einem Jahr elektrisiert eine Zufallsentdeckung die Krebsmedizin: Methadon, eine Substanz, die aus der Drogenersatztherapie bekannt ist, soll wahre Wunder wirken. Krebspatienten, die mit Methadon behandelt wurden, leben. Doch heißt das auch: Methadon heilt Krebs?

Von Martina Keller
www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
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Hirnforschung bei Hunden - Einfach nur wau?!

Eine neun Monate alte Dackel-HĂŒndin sitzt auf einer Wiese (imago/blickwinkel)Hunde können wie einfĂ€ltige Wesen wirken, immer darauf bedacht, dem Menschen zu gefallen: eine domestizierte, treuherzig-schlichte Version des Wolfs. Doch moderne Verhaltensforschung zeigt: Hunde sind ĂŒberraschend klug. Daraus können wir auch ĂŒber uns Hundehalter viel lernen.

Von Lennart Pyritz
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Whistleblower in der Wissenschaft - Wer wagt, verliert

Ein Mann in einem Mantel lĂ€uft durch eine Straße. (imago / Westend61)Whistleblower sind selten Helden. Sie decken MissstĂ€nde auf, ohne RĂŒcksicht auf die eigene Karriere, Gesundheit oder Freundschaften. Auch in der Wissenschaft haben sie wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren.

Von Christine Westerhaus
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